Cranberries Anbau

Die eigentliche Heimat der Cranberries sind die Moorgebiete im Osten von Kanada und den Vereinigen Staaten. Cranberries Anbau ist aber auch in Mitteleuropa möglich.

Bodenbeschaffenheit

Cranberries benötigen deshalb viel Wasser und gedeihen am besten in sauren Böden. Um diese Bedingungen im eigenen Garten zu schaffen, hebt man eine 40 Zentimeter tiefe Grube aus, die mit einer wasserdurchlässigen Plane gegen eindringenden Kalk aus dem umgebenden Erdreich geschützt wird. Die Grube wird dann mit Torf gefüllt. Cranberries sind an einen nährstoffarmen Boden angepasst, deshalb sollten sie nicht gedüngt werden. Wenn der Boden zu nährstoffreich ist, werden zwar mehr Blätter und Triebe ausgebildet, jedoch weniger oder gar keine Blüten.

Aussaat, Blütezeit und Ernte

Die Samen werden im Herbst bis Spätwinter ausgesät. Außerdem lassen sich die Cranberry-Pflanzen durch Teilung der Ausläufer vermehren. Die zentimetergroßen, rosafarbenen, glockenförmigen Blüten öffnen sich ab dem späten Mai.

In den Anbaugebieten ihrer Heimat fällt die Cranberry-Ernte auf den Indian Summer im Oktober. Der Indian Summer wird oft durch Frostnächte eingeleitet, auf die dann wieder sonnige Tage mit Temperaturen um die 20 Grad folgen.

Gute Ernteergebnisse sind bei uns daher von einem günstiges Klima abhängig, in dem die Cranberries von Mai bis Oktober blühen, wachsen und reifen können. Die Beeren lassen sich frisch gut einfrieren, und später weiterverarbeitet zu werden. Siehe: Cranberries Rezepte

Buchtipp für den Anbau von Cranberries

Anbau von Heidelbeeren und Cranberries von Georg Ebert. Erschienen bei Ulmer, ISBN: 978-3800144204