Goji-Beeren-Inhaltsstoffe

Goji-Beeren wurden erst in letzter Zeit so populär. Dass die Goji-Beere im Westen, zumindest unter diesen Namen, nahezu unbekannt war, obwohl der gemeine Bocksdorn ein auch hierzulande relativ verbreitetes Gewächs ist, und plötzlich eine immense Bekanntheit erfuhr, war sicher auch ein wohlbeabsichtigtes Ziel großangelegter Marketing-Kampagnen. Wie es in solchen Fällen häufig vorkommt, lässt sich die nicht immer besondere kritische Presse von den Lobpreisungen eines "neues Produktes" mitreisen, das dann, da einer vom anderen abschreibt, allzu schnell als Wundermittel stilisiert wird.

An der Tatsache, dass in China die gesunde Beere schon seit Jahrtausenden bekannt und hoch geschätzt ist, kann man zumindest nichts leugnen. Die Goji-Beere enthält tatsächlich eine beachtliche Spanne medizinisch potentiell wirksamer Inhaltsstoffe.

Inhaltstoffe der Goji-Beere

Gesundheitsfördernde Wirkung und mögliche medizische Verwendungen sind noch nicht hinreichend wissenschaftlich untersucht und durch entsprechende Studien bestätigt (Stand 2011), weshalb man eine gewisse Skepsis bei populärwissenschaftlichen Berichten walten lassen sollte. Zu kaufen gibt es Goji-Beeren getrocknet, als Goji-Beeren-Saft und in Form unterschiedlichster Nahrungsergänzungspräperate, z.B. Goji-Kapseln. Einfach nur lecker schmecken die süßeren-Sorten auch aus dem eigenen Garten (siehe Goji-Beeren Pflanzen) als Beeren-Mix, z.B. mit Apfelbeeren und einigen anderen, am besten etwas süßeren Beeren. Mehr unter Goji-Beeren-Rezepte.

Zumindest ein Gerücht kann wiederlegt werden: Immer wieder hört man, dass Goji-Beeren Hyoscyamin enthalten würden. Berichte, dass diese giftige Substanz zu den Inhaltsstoffen der Goji-Beeren gehöre, gehen allesamt auf gemeinsame und falsche Quelle aus dem Jahr 1890 zurück, die durch neuere Untersuchungen nicht bestätigt werden konnte.